Übersetzungsskript

Ich habe gestern ein großartiges Übersetzungsskript gebastelt. Auf einen Tastatur-Shortcut gelegt, übersetzt es mir gerade markierte Worte, wenn ich den Shortcut drücke. Hier die Version von Englisch nach Deutsch:

#!/bin/bash
zenity --info --no-markup --text="$(dict -d eng-deu $(xsel))"

Voraussetzungen für das Skript sind (in Ubuntu) die Pakete zentiy, dict und xsel. Man kann sie natürlich durch andere ersetzen. Dazu muss man dann halt den Befehl entsprechend anpassen.

Ich würde mich sehr über Verbesserungsvorschläge oder Ideen für weitere Einsatzgebiete in den Kommentaren freuen.

edit: Ich habe grade noch eine weniger aufdringliche Version gebastelt. Diese basiert statt auf zenity auf libnotify-bin und einem laufenden Notify-System (welches in allen größeren Desktopumgebungen eingebaut ist):

#!/bin/bash
notify-send "$(xsel)" "$(dict -f -d eng-deu $(xsel) | grep '  ')"
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Neue Musik von Pogo

Pogo (der hier) hat mal wieder 2 neue Lieder rausgebracht.

Einmal Boo Bass, ein Mix aus Monsters Inc.:

und einmal Sugerella. (Ihr dürft selber raten, welchen Film er da vermixt ;) )

Beide lieder gibt es auf seiner Seite zum Download. Wer will darf ihm auch ein paar Taler dafür geben.

(via Nerdcore)

FM Belfast – VHS

Schönes Lied, schöner Text, schönes Video.

Mein Mofa fährt 120km/h!

Auf der Facebook Seite von Wurstpaekt im Wanderbüddel habe ich grade einen alten Trash Klassiker wiederentdeckt: Golden Feuerwehr. Ich weiß nicht mehr wie wir damals darauf gekommen sind… wahrscheinlich war es ein Zuffalsdownload bei Napster oder so. Jedenfalls haben sie uns stundenlang großartig unterhalten. Vor allem mit folgendem Hit:

 

Mehr von ihnen gibt es auf Soundcloud (mit kostenlosen Downloads!), Facebook und Myspace.

The princess is a lie

Videos gibt es schon seit einiger Zeit. Jetzt wurde es entlich veröffentlicht: Mari0

Das Spiel ist eine Kombination aus dem Jump’n’Run Klassiker Super Mario Bros. (1985) von Nintendo und dem Puzzle-Shooter Portal (2007) von Valve. Es werden zwei Levelsets mitgeliefert. Einerseits die klassichen Super Mario Level und andrerseits etwas puzzeligere Level im Portal-Stil. Zusätzlich kann man auch selbst Level gestalten.

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man die Steuerung einstellt, damit man sich sowohl schnell bewegen, als auch mit der Portal Gun gut zielen kann.

Auf jeden Fall ist es eine grandiose Idee. Das ganze ist Open Source und kann kostenlos von der offiziellen Webseite runtergeladen werden. Allerdings braucht man für die Linux Variante eine development Version (mindestens 0.8.0) von Löve.

Datarock auf Soundcloud

Datarock bieten in ihrer Soundcloud schöne, kostenlose Tracks an. Zu den 2 EPs, die es dort schon länger gibt, kam diese Woche ein ganzes Set an Remixes rein:

Alles kostenlos runterladbar und alles großartig. Ein Fest.

Selfsigned Zertifikate in Chromium

Möchte man in Chromium selbst signierte Zertifikate akzeptieren, muss man sich zunächst einmal das Zertifikat besorgen. Dazu geht man auf die entsprechende Webseite, klickt auf das Schloss-Symbol neben dem roten, durchgestrichenen https und da auf Zertifikatinformationen. In dem Fenster kann man das Zertifikat dann im Reiter Details in eine Datei exportieren.

Da Chromium von sich aus keine Möglichkeit mitbringt, das Zertifikat nun auch zu akzeptieren muss man da von Hand ran. Unter Linux geht das absurderweise mit einem Tool von Firefox.

Das heißt certutil und gibt es bei Ubuntu im Paket libnss3-tools. Also erst mit:

aptitude install libnss3-tools

das Paket installieren und dann das Zertifikat, dass man nach DATEINAME exportiert hat mit

certutil -d sql:$HOME/.pki/nssdb -A -t "C,," -n ZERTIFIKATSNAME -i DATEINAME

zur Datenbank hinzufügen. Jetzt sollte das Zertifikat akzeptiert werden und die lästige Warnung verschwinden.

Gefunden habe ich den Befehl auf http://code.google.com/p/chromium/wiki/LinuxCertManagement

Eigenes Bild in der SMS-App von Android

Nachdem ich mir cm7 auf meinem Handy installiert habe, hatte ich in der SMS-App nur noch ein graues Feld, statt eines Fotos von mir. Die Avatare von allen anderen Kontakten wurden korrekt angezeigt. Kein großes Problem, aber irgendwie nervig.

Die Lösung ist gar nicht so schwer, aber man muss erstmal drauf kommen:
Zunächst braucht man einen Kontakt von sich selbst, der sowohl das gewünschte Bild, als auch die eigene Handynummer enthält. Den hatte ich zwecks Visitenkartenübergabe eh schon. Außerdem muss das Telefon die eigene Nummer kennen. Die kann man unter

Einstellungen -> Anrufeinstellungen -> Zusätzliche Einstellungen -> Meine Nummer

einstellen.

Mit der Nummer in den Einstellungen und dem Kontakt im Adressbuch klappt es jetzt prima. Ich kann mir endlich wieder meine Visage beim SMS schreiben angucken.

Podcasts

Eigentlich wollte ich ja erst schreiben, was Podcasts sind und wie man sie benutzt, bevor ich ein paar von ihnen Vorstelle. Aber das hat Tim Pritlove (aka der mit den vielen Podcasts) schon selber gemacht: Tips und Tricks zur Nutzung von Podcasts (← Lesen!)

Also stelle ich einfach ein paar Podcasts vor, die mir gefallen:

Chaosradio

Das Chaosradio war der erste Podcast, den ich je gehört habe. Eigentlich handelt es sich dabei um eine Radiosendung, die einmal monatlich auf Fritz vom RBB ausgestrahlt wird. Die Sendung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Chaos Computer Club und behandelt dementsprechend auch Themen, die immer zumindest lose mit Technik zu tun haben. Dadurch, dass der Moderator allerdings ein „richtiger“ Moderator ist und kein Vollnerd, sind die Themen immer so aufbereitet, dass man auch als Laie verstehen sollte, worum es geht.

CRE

CRE ist als Chaosradio Express als Spinnoff vom Chaosradio entstanden, versteht sich aber mittlerweile als eigenständiges Projekt. Tim Pritlove interviewt darin Unterschiedliche Leute zu den Themen Technik, Kultur und Gesellschaft. Das geht von GSM Security über Kaffee bis zu Piraten (wie in Freibeuter, nicht wie in Nerd-Partei) oder der Freiwilligen Feuerwehr. Die Gespräche sind hier schon etwas nerdiger, aber Tim kriegt es durchaus hin, so zu fragen, dass man auch ohne viel Technikwissen gut mitkommt.

NSFW

NSFW (kurz für: Not safe for work) ist ein Laberpodcast mit Tim und Holgi. Tim kennen wir ja mittlerweile… Holgi ist (u.a.) Radiomoderator bei Fritz und hat dort z.B. eine Weile das Chaosradio moderiert. Einen festen Themenbereich gibt es bei NSFW nicht. Die beiden unterhalten sich über alles, was ihnen zwischen die Finger kommt, egal ob das der NATO-Einsatz in Lybien ist, oder Holgis Probleme zu VDSL bei der Deutschen Telekom zu wechseln. Dabei sind sie mal mehr und mal weniger unterhaltsam und sich für keinen Witz zu schade.

Raumzeit

Raumzeit ist ein Podcast über Raumfahrt, den Tim im Auftrag und in Zusammenarbeit mit ESA und DLR macht. Dafür fährt er zu den verschiedenen Standorten der beiden Raumfahrtagenturen in Deutschland und Europa und interviewt deren Mitarbeiter. Die Themen sind dabei so vielfältig wie die Arbeitsgebiete der Agenturen. Es geht u.a. um Raketenantriebe, Erdbeobachtung und deren Einsatz zur Koordination von Hilfskräften bei Katastrophen) und die Ausbildung von Astronauten.

WRINT

WRINT (die Abkürzung bedeutet: Wer redet ist nicht tot.) sind eigentlich verschiedene Podcasts von und mit Holgi:

Ferngespräche & Fernrufe

  • Dauer: 1,5 bis 4h
  • Erscheint: unregelmäßig. Im Moment mehrmals die Woche.

In den Ferngesprächen skypet Holgi mit verschiedenen Anrufern und redet mit ihnen über alles mögliche – nach dem Motto: „Jeder hat eine Geschichte zu erzählen“. Tatsächlich ist es so gut wie immer sehr interessant, was die Leute zu sagen haben. Vor allem die vielen Anrufe von Auswanderern und zeitweise im Ausland lebenden Menschen sind spannend. Es kamen bislang z.B. Anrufe aus China, den USA und Island.

Außerdem gibt es vereinzelt Sendungen in denen Holgi nur mit einem Gast telefoniert. Das nennt er dann Fernruf oder Holger ruft an. Da die Gesprächspartner in diesem Fall Handverlesen sind, leidet der Podcast nicht unter den längeren Gesprächen.

Die WRINTheit

Die WRINTheit besteht aus Holgi und dem feinen Herrn Semak. Die beiden lassen sich von den Hörern Fragen zusenden und beantworten sie WRINTheitsgemäß. Solange man genug Zeit hat, kann man eigentlich jede Frage stellen. Irgendeine Antwort wird man schon bekommen – aber alles kann die WRINTheit leider auch nicht leisten.

Hoaxilla

Hoaxilla ist ein Skeptiker-Podcast, der sich alle möglichen Verschwörungstheorien und Pseudowissenschaften vornimmt und sie stückweise zerpflückt. Am Ende bleibt von Geschichten über die hohle Erde, Atlantis oder das Ungeheuer von Loch Ness nicht mehr viel übrig.

Schöne Ecken

Schöne Ecken ist ein Podcast aus und über Hannover. Helge und Cornelius besuchen in und um Niedersachsens Landeshauptstadt mehr oder weniger schöne Ecken und berichten davon, was sie sehen. Es gibt Folgen aus dem Ihme Zentrum, den Kiosks in Linden und aus Hannovers Rotlichtvierteln. Aber die Beiden kommen auch aus Hannover raus. Bis nach Hameln haben sie es bislang schon geschafft. Auf ihren Touren machen sie auch immer wieder Fotos von der Umgebung, die man sich zu dem Podcast angucken kann, wenn der Player das unterstützt.

FluxFM Podcast

FluxFM (ehemals MotorFM) ist ein Radiosender, der richtig gute Musik spielt. Jede Woche werden in dem Podcast Songs vorgestellt, die neu ins Programm aufgenommen wurden. Außerdem wird ein wenig über neu erschienene Alben gesprochen und jeweils ein Song davon angespielt. Prima um neue Musik kennenzulernen.

Sonstige:

Ansonsten kann ich empfehlen, bei seinen Lieblings-Radiosendungen einfach mal nachzuschauen, ob es sie als Podcast zum abonnieren gibt oder in einem der vielen Podcast-Verzeichnisse, die es so gibt, zu stöbern.

sudo & Pipes

Wenn man einen Befehl mit sudo durch eine Pipe leiten möchte, wie z.B.:

sudo echo "xscreensaver-command -lock" > usr/lib/kde4/libexec/kscreenlocker

besteht das Problem, dass nur der Teil vor dem > mit root-Rechten ausgeführt wird und nicht der ganze Befehl.
Nach kurzem Googlen habe ich auf dieser Seite folgende Lösung gefunden:
Statt sudo BEFEHL  gibt man sudo bash -c 'BEFEHL' ein. Das führt dazu, dass sudo eine Bash mit root-Rechten ausführt, die dann den eigentlichen Befehl ausführt.
Also für mein Beispiel:

sudo bash -c 'echo "xscreensaver-command -lock" > /usr/lib/kde4/libexec/kscreenlocker'

(Dieser Befehl sorgt übrigens dafür, dass man in KDE seinen Bildschirm mit xscreensaver statt mit kscreensaver sperren kann.)