Eigenes Bild in der SMS-App von Android

Nachdem ich mir cm7 auf meinem Handy installiert habe, hatte ich in der SMS-App nur noch ein graues Feld, statt eines Fotos von mir. Die Avatare von allen anderen Kontakten wurden korrekt angezeigt. Kein großes Problem, aber irgendwie nervig.

Die Lösung ist gar nicht so schwer, aber man muss erstmal drauf kommen:
Zunächst braucht man einen Kontakt von sich selbst, der sowohl das gewünschte Bild, als auch die eigene Handynummer enthält. Den hatte ich zwecks Visitenkartenübergabe eh schon. Außerdem muss das Telefon die eigene Nummer kennen. Die kann man unter

Einstellungen -> Anrufeinstellungen -> Zusätzliche Einstellungen -> Meine Nummer

einstellen.

Mit der Nummer in den Einstellungen und dem Kontakt im Adressbuch klappt es jetzt prima. Ich kann mir endlich wieder meine Visage beim SMS schreiben angucken.

Advertisements

Ordner von Androids Musikbibliothek ausschließen

Wer einzelne Ordner aus seiner Musikbibliothek ausschließen will (z.B. weil sie Audiobooks, Podcasts oder Klingeltöne enthalten) und dazu nicht auf alternative Mediaplayer (wie z.B. den Dateisystembasierten MortPlayer) zurückgreifen möchte kann das wie folgt tun:

  1. Installiere einen Dateimanager. (Ich empfehle File Expert.)
  2. Gehe damit in den Ordner der nicht in der Musikbibliothek erscheinen soll.
  3. Erstelle eine leere Datei mit dem Namen .nomedia (den Punkt am Anfang nicht vergessen!).
  4. Wiederhole die Schritte 2 & 3 für alle Ordner die ausgeschlossen werden sollen.
  5. Warte bis die Änderungen übernommen werden. (Evtl lässt sich das mit einem Neustart des Telefons beschleunigen.)

Das sollte es gewesen sein.

Ich dachte eigentlich, wir wären aus den Zeiten raus, in denen man für so grundlegende Einstellungen googlen muss. Aber Android ist ja immer wieder für eine Überraschung gut ;)

 
Nachtrag (26.9.2012): Es ist übrigens (scheinbar) nicht möglich nur einzelne Arten von Medien (z.b. nur Musik oder nur Bilder) auszuschließen. D.h. wenn man Albumart-Dateien in seinen Musikordnern hat, bringt das ganze recht wenig.
Allerdings kann man diese Bilddateien (offenbar) einfach löschen, nachdem Android die Cover in seine Datenbank übernommen hat.  Im Player werden die Cover dann trotzdem weiterhin angezeigt.

Android App: ClockSync

Seit einiger Zeit geht die Uhr von meinem Android Telefon ständig nach. Egal, ob ich einstelle, dass sie sich die Zeit automatisch vom Netz holen soll, oder nicht, nach einigen Tagen ging die Uhr mindestens 5min nach. Wahrscheinlich sendet Simyo die Uhrzeit in seinem Netz einfach nicht (im richtigen Format) mit.

Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Problem lösen kann. Aus der Einstellung wird nicht eindeutig ersichtlich, ob die Zeit vom Telefonnetz kommt, oder über NTP aus dem Netz. Also habe ich mich auf die Suche nach Parametern gemacht, die man da eventuell ändern könnte (z.B. einen anderen NTP-Server wählen, etc)…

Dabei war die Lösung so einfach. Ein Freund hat mich darauf hingewiesen, als ich ihm mein Leid geplagt hab: Auch dafür gibt es eine App! Sie heißt ClockSync und ist kostenlos im Market erhältlich. Für den vollen Komfort mit automatischen Synchronisierungen und so muss das Telefon gerootet sein, aber das ist ja kein Problem ;) (Und ohne Root funktioniert die App auch. Nur halt nicht so komfortabel.)

Im Grunde funktioniert es ganz einfach: App laden & starten, warten bis die Zeit aus dem Netz geladen wurde, Menü-Taste drücken und „Synchronize“ antippen. Es gibt noch eine Menge Einstellungen, aber die meisten kann man auf ihren Standardwerten belassen. Lediglich bei „Automatic synchronization“ habe ich „Enable“ aktiviert und einen Intervall von 12 Stunden eingestellt (in der Zeit schafft meine Uhr es, ca. 30s nachzugehen).

Zum Schluss noch der QR-Code:

Viel Spaß damit.

Android App: Car Cast

Car Cast

Car Cast beim Abspielen von CRE179

Car Cast ist ein freier Podcatcher für Android. Also eine Software zum Abonnieren und Hören von Podcasts.

Die App ist, wie der Name schon sagt, für den Einsatz im Auto gedacht, was sich vor allem dadurch bemerkbar macht, dass die Knöpfe besonders groß sind. Allerdings stört das kein Stück, wenn man nicht im Auto unterwegs ist.

Man kann dem Telefon sagen, dass es neue Podcasts jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit automatisch herunterladen soll. Und man kann ihm natürlich auch sagen, dass es das nur tun soll, wenn es über WLAN im Internet ist.

Ein paar Schwächen hat Car Cast allerdings noch. Man kann z.B. abgebrochene Downloads nicht fortsetzen, sondern muss die Datei dann jedesmal komplett laden. Ausserdem ist es nicht möglich, die Playlist mit den vorhandenen Podcasts umzusortieren, so dass man von Hand zu den jeweiligen Podcasts springen muss, wenn man sie in anderer Reihenfolge hören möchte. Und externe Dateien als Podcast hinzuzufügen ist leider auch nicht möglich. Die kann man zwar genauso gut auch mit einem anderen Player hören, aber ich hätte sie des öfteren doch ganz gerne in der Podcast-Playlist.

Trotz allem ist Car Cast der beste kostenlose Podcatcher, den ich bislang auf meinem Telefon ausprobiert habe.

Da die App sehr einfach und schlicht gehalten ist, gibt es garnicht mehr viel dazu zu schreiben. Wer einen genaueren Blick darauf werfen will, bevor er sie sich installiert, kann sich auch die Tour auf der Entwickler-Webseite angucken.

Car Cast gibt es im Market unter folgendem Link:

Car Cast im Android Market

Android App: Power Wifi

Ich habe neulich eine einfache, aber großartige App entdeckt: Power Wifi

Die App sorgt einfach dafür, dass gewisse Dienste (Wifi, Bluetooth und/oder GPS) eingeschaltet werden, wenn das Telefon am Ladegerät hängt und wieder ausgeschaltet werden, wenn man den Stecker raus zieht. Dabei kann man sich natürlich aussuchen, welche Dienste an- oder ausgeschaltet werden.

Außerdem kann man die Klingelton- und Nachrichten-Lautstärke beim Aufladen ändern lassen. Man kann auch beliebige Apps starten lassen, sobald das Ladegerät angeschlossen wird, aber für diese Funktionalität habe ich noch keine Verwendung gefunden, da man nur die App selbst starten und nicht direkt Funktionen aufrufen lassen kann. (Ich kann also z.B. nur die Backup-App starten lassen, aber nicht das Backup automatisch durchführen.)

Power Wifi ist Werbefinanziert. Man kann aber auch für 0,99$ Power Wifi Pro kaufen, welches keine Werbung enthält und zusätzlich zwischen Ladegerät und USB-Kabel unterscheidet. Mir reicht aber bislang die kostenlose Version vollkommen aus.

Die Apps gibt es natürlich beide im Market:

Power Wifi

Power Wifi Pro

Android Notifier

Android Notifier ist eine App für Android, die es ermöglicht, über verschiedene Ereignisse (z.B. Anrufe oder SMS) an seinem PC (oder Mac) informiert zu werden. Das ist besonders praktisch, wenn man sein Telefon in einem Raum am Ladekabel hängen hat (was bei meinem Akku-Wunder eigentlich ständig der Fall ist) und in einem anderen Raum am Rechner sitzt.

Zunächst braucht man die App auf seinem Telefon:

Android Notifier im Market

Und dann die dazugehörige Desktop-Anwendung auf seinem Linux– oder Windows-PC bzw. auf seinem Mac.

Diese startet man dann (sowohl die App auf dem Telefon, als auch die Anwendung auf dem Desktop) und geht zunächst in die Settings. Dort ist eigentlich das meiste selbsterklärend. Was man nicht versteht braucht man wahrscheinlich auch nicht ändern.

Man kann auch auswählen, worüber man sich benachrichtigen lassen möchte. Zur Auswahl stehen: Klingeln, SMS, MMS, Batteriestatus, Voicemail, Ping und „Third-party“.

Third-party Apps müssen allerdings schon explizit Android Notifier unterstützen. Bislang sind mir keine bekannt, die das auch machen.

Nachrichten verschlüsseln

Ich würde jedoch empfehlen, die Notifications zu verschlüsseln. Weil sie sonst jeder im Netzwerk mitlesen kann (und zwar in jedem Wlan, in dem man mit seinem Telefon ist). Es ist auch nicht allzu schwer, die Verschlüsselung zu aktivieren.

Im Telefon geht man dazu in den Einstellungen auf „Security“ und macht einen Haken bei „Encrypt notifications“ und tippt danach auf „Passphrase“. Darauf poppt ein Fenster auf, in das man den Schlüssel eintragen kann. Das kann eine beliebige Zeichenkette sein. Man sollte sie sich allerdings merken, weil man sie gleich noch am Computer eintragen muss.

Am Rechner macht man quasi das gleiche: In den Einstellungen einen Haken bei „Decrypt notifications“ machen und bei „Passphrase“ den Schlüssel von eben eintragen.

In den Einstellungen am Telefon kann man jetzt noch „Send test notification“ wählen um das Ganze zu testen.

F-Droid

Wie versprochen werde ich hier ab und zu Android Apps vorstellen, die mir gefallen.

Anfangen möchte ich mit F-Droid.

F-Droid ist ein Opensource Repository, also eine Art Market für Opensource-Apps.

Man kann damit zwar noch nicht den Market ersetzen (weil das Angebot an Apps einfach viel zu klein ist), aber man kann es prima benutzen um eine Übersicht über die vorhandenen Opensource-Apps zu bekommen.

Das ist vor allem interessant, weil Opensource eben nicht nur heißt, dass der Quellcode offen verfügbar ist, sondern (meiner Erfahrung nach) auch, dass die Apps meist keine Werbung enthalten, seltener nach Hause telefonieren und man nicht Gefahr läuft, dass die App auf einmal doch kostenpflichtig wird.

Mit F-Droid bekommt man eine Liste offener Apps und kann diese durch Antippen installieren. Bereits installierte Apps werden separat angezeigt (auch wenn sie aus anderen Quellen, wie z.B. dem offiziellen Market kommen) und man wird über Updates informiert, sobald sie zur verfügung stehen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, andere Repositories einzubinden (mir sind allerdings keine bekannt). Diese Möglichkeit dürfte auch für Firmen interessant sein, die eigene Apps entwickeln, die sie nur an ihre Mitarbeiter verteilen wollen.

Für das offizielle Repository gibt es auch eine Submit-Funktion, mit der man noch fehlende Software vorschlagen kann. Diese scheint auch gut genutzt zu werden, denn im Moment kommt regelmäßig neue Software dazu.

Bekommen  kann man F-Droid als APK oder als Sourcecode.

Viel Spaß damit.