The princess is a lie

Videos gibt es schon seit einiger Zeit. Jetzt wurde es entlich veröffentlicht: Mari0

Das Spiel ist eine Kombination aus dem Jump’n’Run Klassiker Super Mario Bros. (1985) von Nintendo und dem Puzzle-Shooter Portal (2007) von Valve. Es werden zwei Levelsets mitgeliefert. Einerseits die klassichen Super Mario Level und andrerseits etwas puzzeligere Level im Portal-Stil. Zusätzlich kann man auch selbst Level gestalten.

Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie man die Steuerung einstellt, damit man sich sowohl schnell bewegen, als auch mit der Portal Gun gut zielen kann.

Auf jeden Fall ist es eine grandiose Idee. Das ganze ist Open Source und kann kostenlos von der offiziellen Webseite runtergeladen werden. Allerdings braucht man für die Linux Variante eine development Version (mindestens 0.8.0) von Löve.

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Android App: Car Cast

Car Cast

Car Cast beim Abspielen von CRE179

Car Cast ist ein freier Podcatcher für Android. Also eine Software zum Abonnieren und Hören von Podcasts.

Die App ist, wie der Name schon sagt, für den Einsatz im Auto gedacht, was sich vor allem dadurch bemerkbar macht, dass die Knöpfe besonders groß sind. Allerdings stört das kein Stück, wenn man nicht im Auto unterwegs ist.

Man kann dem Telefon sagen, dass es neue Podcasts jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit automatisch herunterladen soll. Und man kann ihm natürlich auch sagen, dass es das nur tun soll, wenn es über WLAN im Internet ist.

Ein paar Schwächen hat Car Cast allerdings noch. Man kann z.B. abgebrochene Downloads nicht fortsetzen, sondern muss die Datei dann jedesmal komplett laden. Ausserdem ist es nicht möglich, die Playlist mit den vorhandenen Podcasts umzusortieren, so dass man von Hand zu den jeweiligen Podcasts springen muss, wenn man sie in anderer Reihenfolge hören möchte. Und externe Dateien als Podcast hinzuzufügen ist leider auch nicht möglich. Die kann man zwar genauso gut auch mit einem anderen Player hören, aber ich hätte sie des öfteren doch ganz gerne in der Podcast-Playlist.

Trotz allem ist Car Cast der beste kostenlose Podcatcher, den ich bislang auf meinem Telefon ausprobiert habe.

Da die App sehr einfach und schlicht gehalten ist, gibt es garnicht mehr viel dazu zu schreiben. Wer einen genaueren Blick darauf werfen will, bevor er sie sich installiert, kann sich auch die Tour auf der Entwickler-Webseite angucken.

Car Cast gibt es im Market unter folgendem Link:

Car Cast im Android Market

Android Notifier

Android Notifier ist eine App für Android, die es ermöglicht, über verschiedene Ereignisse (z.B. Anrufe oder SMS) an seinem PC (oder Mac) informiert zu werden. Das ist besonders praktisch, wenn man sein Telefon in einem Raum am Ladekabel hängen hat (was bei meinem Akku-Wunder eigentlich ständig der Fall ist) und in einem anderen Raum am Rechner sitzt.

Zunächst braucht man die App auf seinem Telefon:

Android Notifier im Market

Und dann die dazugehörige Desktop-Anwendung auf seinem Linux– oder Windows-PC bzw. auf seinem Mac.

Diese startet man dann (sowohl die App auf dem Telefon, als auch die Anwendung auf dem Desktop) und geht zunächst in die Settings. Dort ist eigentlich das meiste selbsterklärend. Was man nicht versteht braucht man wahrscheinlich auch nicht ändern.

Man kann auch auswählen, worüber man sich benachrichtigen lassen möchte. Zur Auswahl stehen: Klingeln, SMS, MMS, Batteriestatus, Voicemail, Ping und „Third-party“.

Third-party Apps müssen allerdings schon explizit Android Notifier unterstützen. Bislang sind mir keine bekannt, die das auch machen.

Nachrichten verschlüsseln

Ich würde jedoch empfehlen, die Notifications zu verschlüsseln. Weil sie sonst jeder im Netzwerk mitlesen kann (und zwar in jedem Wlan, in dem man mit seinem Telefon ist). Es ist auch nicht allzu schwer, die Verschlüsselung zu aktivieren.

Im Telefon geht man dazu in den Einstellungen auf „Security“ und macht einen Haken bei „Encrypt notifications“ und tippt danach auf „Passphrase“. Darauf poppt ein Fenster auf, in das man den Schlüssel eintragen kann. Das kann eine beliebige Zeichenkette sein. Man sollte sie sich allerdings merken, weil man sie gleich noch am Computer eintragen muss.

Am Rechner macht man quasi das gleiche: In den Einstellungen einen Haken bei „Decrypt notifications“ machen und bei „Passphrase“ den Schlüssel von eben eintragen.

In den Einstellungen am Telefon kann man jetzt noch „Send test notification“ wählen um das Ganze zu testen.

F-Droid

Wie versprochen werde ich hier ab und zu Android Apps vorstellen, die mir gefallen.

Anfangen möchte ich mit F-Droid.

F-Droid ist ein Opensource Repository, also eine Art Market für Opensource-Apps.

Man kann damit zwar noch nicht den Market ersetzen (weil das Angebot an Apps einfach viel zu klein ist), aber man kann es prima benutzen um eine Übersicht über die vorhandenen Opensource-Apps zu bekommen.

Das ist vor allem interessant, weil Opensource eben nicht nur heißt, dass der Quellcode offen verfügbar ist, sondern (meiner Erfahrung nach) auch, dass die Apps meist keine Werbung enthalten, seltener nach Hause telefonieren und man nicht Gefahr läuft, dass die App auf einmal doch kostenpflichtig wird.

Mit F-Droid bekommt man eine Liste offener Apps und kann diese durch Antippen installieren. Bereits installierte Apps werden separat angezeigt (auch wenn sie aus anderen Quellen, wie z.B. dem offiziellen Market kommen) und man wird über Updates informiert, sobald sie zur verfügung stehen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, andere Repositories einzubinden (mir sind allerdings keine bekannt). Diese Möglichkeit dürfte auch für Firmen interessant sein, die eigene Apps entwickeln, die sie nur an ihre Mitarbeiter verteilen wollen.

Für das offizielle Repository gibt es auch eine Submit-Funktion, mit der man noch fehlende Software vorschlagen kann. Diese scheint auch gut genutzt zu werden, denn im Moment kommt regelmäßig neue Software dazu.

Bekommen  kann man F-Droid als APK oder als Sourcecode.

Viel Spaß damit.

Opensubtitles.org & Subdownloader

Wir alle gucken gerne Serien & Filme auf Englisch. Allerdings ist es manchmal ziemlich schwer, schnellen Redeflüssen mit furchtbaren Akzenten zu folgen, oder unbekannte Wörter nach Gehör nachzuschlagen. Deshalb wurden Untertitel erfunden.
Allerdings kommen viele Serien und Filme ohne Untertitel daher. Woher bekommt man also welche?

Die Lösung lautet: Opensubtitles.org
Auf der Webseite kann man Untertitel in verschiedenen Sprachen suchen & herunterladen, oder auch selbst erstellte Untertitel hochladen.

Jetzt ist es etwas mühselig, für jedes Video den passenden Untertitel zu finden. Schließlich muss nicht nur der richtige Film gefunden werden, sondern der Untertitel muss auch synchron zum Video sein.
Diese Arbeit nimmt einem eine ganze Liste von Programmen ab.

Ich persönlich benutze dafür Subdownloader. Für Windowsuser ist das Programm zwar eigentlich kostenpflichtig, allerdings ist der Quellcode frei verfügbar und ein paar freundliche Leute haben daraus eine freie Version für Windows gebastelt.

Also viel Spaß beim entspannten Gucken.

Videodateien zusammenführen

Oft hat man mehrere Videodateien, die eigentlich zusammengehören oder auch verschiedene Spuren eines Videos (z.B. seperate Untertiteldateien), die man gerne zusammenführen möchte.

Dazu gibt es verschiedene Tools. Je nachdem, welches Containerformat man gerne hätte, kann man zwischen avimergemkvmerge aus MKVToolnix oder MP4Box aus dem Projekt GPAC wählen.


avimerge
kann nur Videodateien aneinanderhängen oder Audiodateien als neue Tonspur zu einem bestehenden Video hinzufügen.

Der Befehl

avimerge -o big.avi -i my_file1.avi my_file2.avi

vereint die beiden Dateien my_file1.avi und my_file2.avi zu einer großen big.avi.

mkvmerge ist da schon mächtiger. Das liegt zu einem großen Teil sicher auch daran, dass der moderne Matroska (MKV) Container wesentlich mehr kann, als der alte AVI Container. Man kann Videos zusammenführen, Tonspuren hinzufügen, Untertitel hinzufügen, beliebige Attribute ändern und sogar mehrere Videospuren in eine Datei packen.

Dank der schönen GUI namens mmg ist das auch für Anfänger ziemlich einfach.

MP4Box hat einen ähnlichen Umfang wie mkvmerge. Es erzeugt nur MP4 statt Matroska. Allerdings hat es leider keine GUI.

Der Befehl

MP4Box -cat video1.avi -cat video2.avi -new big.mp4

führt video1.avi und video2.avi zu einer großen Datei big.mp4 zusammen.

Und zum Schluß noch ein Tip für Menschen, die unbedingt mpeg1 oder mpeg2 Containern brauchen: mpeg-Dateien kann man mit mencoder zusammenführen:

mencoder -ovc copy -oac copy -of mpeg Datei1.mpeg Datei2.mpeg -o Datei1und2.mpeg

Handbrake

Ich hab endlich ein Tool für mich entdeckt, mit dem das Rippen von DVDs Spaß macht: Handbrake.

Es ermöglicht einem Dateien zu erstellen, die ordentliche Quallität bei akzeptabler Dateigröße (zwischen 600mb und 2gb pro DVD) haben.
Dabei kann man mehrere Ton- und Untertitelspuren in die Dateien einbinden.

Das Programm ist ziemlich einfach zu bedienen und macht eigentlich genau das was ich brauche. Es ist für OSX, Windows und Linux verfügbar. Und das Beste: Es ist Opensource!

Fotos bearbeiten mit Imagemagick

Wenn man Bilder mit Imagemagick bearbeiten will, wird einem meist das Programm convert empfohlen.
Allerdings hat dieses Programm den Nachteil, dass es den Bildern neue Namen gibt. Will man die Namen der Bilder behalten, so legt man eine Sicherungskopie der Bilder an und benutzt mogrify.

Um alle Bilder im aktuellen Ordner auf eine Bildgröße von 1024×768 zu resizen benutzt man dann beispielsweise folgenden Befehl (der das Bild auch gleich noch automatisch nach den EXIF-Daten dreht):

mogrify -auto-orient -resize 1024×768 *

Damit gab es allerdings noch ein kleines Problem für mich: Ich wollte gerne, dass die Änderungszeit im Dateisystem (atime aka „Letzte Änderung“) der Erstellungszeit der Bilder entspricht.
Für genau dieses Problem bietet das kleine Programm exiv2 die richtige Lösung:

exiv2 -T mv *

Dieser Befehl überschreibt die atime aller Dateien im aktuellen Ordner mit ihrem EXIF-Datum.

CDs rippen in Ubuntu

Ich habe neulich versucht, ein Programm zu finden, mit dem ich in Ubuntu* bequem CDs ins AAC/M4A Format rippen kann. Das hat sich als problematischer herausgestellt, als man zunächst vermuten könnte.

Während es relativ einfach ist, MP3s oder OGGs zu erstellen, bieten viele Programme erst gar keinen AAC Support.

Mit Grip hat das immer prima geklappt, aber das wird seit Jahren nicht mehr weiterentwickelt und ist auch nicht mehr in den offiziellen Paketquellen zu finden.

Hier mal ein kleiner Überblick über einige der Programme, die ich ausprobiert habe und was sie falsch machen:

  • abcde: Keine GUI.
  • asunder: Benötigt das propietäre neroAAC und schreibt keine Tags.
  • goobox: Kein AAC.
  • Sound Juicer: Wie alle Gstreamer-Ripper: kein Artist-Tag.
  • Rhythmbox: s. Sound Juicer.
  • xcfa: Leerzeichen werden in Dateinamen durch Unterstriche ersetzt. Kann man nicht abschalten.
  • ripperX: Kein AAC.
  • Audex: Versucht faac scheinbar mit falschem Parameter zu benutzen. Bricht mit nichtssagender Fehlermeldung ab.
  • K3b: Kein AAC.
  • Soundkonverter: Keine Tags.
  • audiocd:// in KDE: Kein AAC.

(Näheres zu den Programmen gibt es im Ubuntuusers Wiki.)

Ich habe mich schließlich für das in meinen Augen kleinste Übel entschieden und benutze jetzt abcde in der Kommandozeile. Und ich muss sagen, er ist wirklich was er verspricht: A Better CD Encoder. Wenn man die Config erstmal hat, klappt alles wie am Schnürchen. Eigentlich ist er sehr ähnlich zu Grip. Nur halt ohne GUI.

Meine ~/.abcde.conf ist:

OUTPUTTYPE="m4a"
OUTPUTDIR="$HOME/Musik/neu/"
OUTPUTFORMAT='${ARTISTFILE}/${ALBUMFILE}/${TRACKNUM} ${TRACKFILE}'
VAOUTPUTFORMAT='${ALBUMFILE}/${TRACKNUM} ${ARTISTFILE} ${TRACKFILE}'
ATOMICPARSLEY=AtomicParsley
# The default actions that abcde will take.
ACTIONS=cddb,read,encode,move,clean
# Track padding: force abcde to pad tracks using 0, so every song uses a two
# digit entry. If set to "y", even a single song encoding outputs a file like
# 01.my_song.ext
PADTRACKS=y
XPROCS=4 # Run a few encoders simultaneously
EXTRAVERBOSE=y   # Useful for debugging
# Custom filename munging:
# By default, abcde will do the following to CDDB data to get a useful
# filename:
# * Translate colons to a space and a dash for Windows compatibility
# * Eat control characters, single quotes, and question marks
# * Translate spaces and forward slashes to underscores
# To change that, redefine the mungefilename function.
# mungefilename recieves the CDDB data (artist, track, title, whatever)
# as $1 and outputs it on stdout.
mungefilename ()
{
echo "$@" | sed s,:,-,g | tr / _ | tr -d \'\"\?\[:cntrl:\]
}

Jetzt muss ich nur noch die CD ins Laufwerk legen und abcde eingeben und kurze Zeit später habe ich richtig benannte und getagte .m4a Dateien.

Ich hoffe, ich erspare mit diesem Artikel jemandem die selbe Suche.

*Wenn ich Ubuntu schreibe meine ich auch Kubuntu und Xubuntu… halt alle Distributionen, die die selben Paketquellen verwenden.